Informationen zur Blutspende

Blut kann nicht künstlich hergestellt werden. Rund 15.000 Blutkonserven werden täglich benötigt, um die Versorgung der Kranken-häuser und medizinischen Einrichtungen in Deutschland mit Blutpräparaten sicherzustellen.
Die Wahrscheinlichkeit, selbst irgendwann im Leben auf eine Blutspende angewiesen zu sein, ist dagegen relativ hoch. Sie liegt in Deutschland bei 50 bis 80 Prozent.
Die Bereitschaft der Deutschen, ihren Lebenssaft zu spenden, ist jedoch sehr gering. Sie liegt lediglich bei drei bis fünf Prozent.
Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt und gesund sein sowie 50 Kilogramm oder mehr auf die Waage bringen.
Für die Anmeldeformalitäten wird der gültige Personalausweis benötigt. Mit einer fettarmen Mahlzeit und reichlichem, alkoholfreiem Trinken (mind. 1,5 Liter), ist man zudem bestens vorbereitet.
Die Spende an sich dauert ca. 10 Minuten, die Anmeldung und Untersuchung für Erstspender 30-45 Minuten.
Es werden ca. 500 ml Vollblut aus einer Vene in der Armbeuge abgenommen. Das Blut fließt in einen dafür vorgesehenen Beutel. Ist die gewünschte Menge erreicht, wird die Spende automatisch beendet. Anschließend wird die Punktionsstelle mit einem Pflaster und kleinem Verband abgedeckt.
Ganz nebenbei und ohne großen Aufwand hilft man Kranken und Verletzten – und tut sich selbst etwas Gutes.
Neben des kostenlosen Gesundheitschecks und der labor-medizinischen Untersuchung des Blutes erhält jeder Spender einen Nothilfepass mit Ausweisung der Blutgruppe. Jedem Blutspender wird durch den Blutspendedienst eine Aufwandsentschädigung gewährt.
Und sonst? Frauen können viermal und Männer sechsmal im Zeitraum eines Jahres Blut spenden.



